Impressionen 2. Kinderkonzert: Alice im Wunderland am 03.12.17

Alice im Wunderland

Dirigent: Christoph Altstaedt

Moderation: Malte Arkona

Ballett: Tybas Dance Center

Konzept und Musik: Martin Bärenz „Alice im Wunderland“

»Wunderland, Wunderland – das Land der Phantasie. Wunderland, Wunderland – voll Zauber und Magie.« Mit diesem Lied verwandelte KiKA- Moderator Malte Arkona die Laeiszhalle in eine musikalische Phantasiewelt und erzählte das Märchen von »Alice im Wunderland«: Das Mädchen Alice folgte dem weißen Kaninchen in eine Traumwelt und erlebte dort fantastische Abenteuer mit der Grinsekatze, der Raupe und dem verrückten Hutmacher. Komponist Martin Bärenz hatte aus der weltberühmten Geschichte von Lewis Carroll ein musikalisches Märchen gezaubert. Tänzerische Unterstützung bekamen wir diesesmal von den zauberhaften jungen Damen des Tybas Dance Centers.

Fotos: Artur Luczak

Ballett: Die 35 Ballettschülerinnen des Tybas Dance Centers hatten sich gemeinsam mit Tanzlehrerin Lena Klein monatelang auf diesen Auftritt in der Laeiszhalle vorbereitet und schlüpften in die Rollen der Geschichte „Alice im Wunderland“. 1000 Dank nochmals für euren Einsatz! Ihr wart allesamt großartig!

Alice | Clara Nehls
Kaninchen | Stella Scheufen
Grinsekatze | Emily Kröpelin
Hutmacher | Alicja Trzesowski
Märzhase | Luna Brix
Alice Schwester | Nina Kettner
Katze Dina | Ana Ring
Frösche | Chiara Noculak, Marie Köhn, Sarah Kaßner
Maus | Leonie Hock
Königin | Sarah Sprenger
König | Emilia Glowacki
Spielkarten | Sara Langner, Dana Aust, Kiana Tadayon
Raupe | Urte Busch
Herzogin | Finja Ahlers
Köchin | Kaedy Jäkel
Vogel Greif | Charlotte
Ersatzschildkröte | Beyoncé
Herzbube | Antonia Osburg
Blumen und seltsame Tiere | Carla Dreyer, Emilia Djalili, Frederike Rost (Papagei), Greta Störmer (Pelikan), Jule Lutz, June Eidhamar, Lilja Putic, Lotta Friese, Marisa Busse, Mayah Thomas, Pilar Giuliani

Balletteinstudierung | Lena Klein

 

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Impressionen 1. Kinderkonzert: „Zum Geburtstag viel Musik!“ am 05.11.2017

Die Geburtstagsgala der Symphoniker Hamburg mit Juri Tetzlaff

1. Kinderkonzert am 05.11.2017 um 11.00 und 14.30 Uhr
im Großen Saal der Laeiszhalle Hamburg
Dirigent: Jason Weaver
Moderation/Konzept: Juri Tetzlaff

Die Symphoniker Hamburg wurden am Wochenende 60 Jahre alt und feierten eine Party mit ihren Lieblingsgästen: dem Kinderkonzertpublikum. Doch plötzlich traten unerwartete Probleme auf: Geschenke wurden vertauscht, und die Geburtstagstorte verschwand! Aber unser Moderator Juri Tetzlaff legte sich tapfer auf die Lauer und konnte den Geburtstagstortendieb erwischen: es war ein kleiner Laeiszhallentroll, der gerne mitfeiern wollte. Na sowas. Zum Glück ging das nochmal gut aus und nun viel Freude mit der Torte, liebe Symphoniker.

 

Fotos: Artur Luczak (Copyright)

Türen auf für die Maus! mit den Symphonikern Hamburg am 03.10.17

Fotos: Artur Luczak

Am 3.10.17 öffneten wir zum zweiten mal in dieser Saison die Türen unseres neuen Residenzortes: der Laeiszhalle. Diesesmal allerdings nur für die ganz kleinen Musikmäuse. Beim deutschlandweiten Türen auf für die Maus Tag ging es darum, Kindern ab 5 Jahren zu zeigen wie ein Betrieb arbeitet. In 3 Workshops, zu je 35 Kindern, luden wir zu uns ein. Die ersten 35 Minuten gab es einen Instrumente-Kennenlern und Instrumente-Bastel Parcour im Brahmsfoyer bei dem die Kinder gemeinsam mit Musikern der Symphoniker Hamburg die Gruppen Holzbläser, Streicher und Blechbläser kennenlernten. Danach ging es dann sogar auf die große Bühne der Laeiszhalle. Mitten zwischen den großen Musikern sitzend, erlebten die Kinder hier hautnah wie ein Orchester arbeitet und funktioniert. Unser Kinderkonzertdirigent Jason Weaver moderierte den halbstündigen Workshop auf wunderbar kindgerechte Art. Die Kinder wurden beim Musikmachen miteinbezogen und einige von ihnen durften sogar selbst den Taktstock schwingen (im übrigen denselben Taktstock, den auch Herzogin Kate vor ein paar Monaten in der Hand hielt…). Es war wieder ein ganz bezaubernd schöner Türen auf Tag-mit ganz vielen kleinen Musikmäusen. Kommt gerne wieder zu uns. #türenauf

 

Impressionen Symphonic Mob in Hamburg 09.09.2017

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Am 09.09.2017 um 9 Uhr war es endlich soweit. Wir öffneten die Türen für rund 400 Hobbymusiker, die sich für unseren Symphonic Mob angemeldet hatten. Die Schlange reichte bereits einmal um die halbe Laeiszhalle herum, doch es ging zügig vorwärts. Alle Teilnehmer (im Alter von 6-92!) bekamen ihr eigenes Symphonic Mob T-Shirt und wurden dann in zwei Probenräume eingeteilt: Das 300 Mann starke Orchester probte im Großen Saal der Laeiszhalle, der 120 Mann starke Chor sang sich derweil im Studio E warm. Welch wundervoll prächtige Klänge da durch die altehrwürdigen Gänge der Laeiszhalle strahlten. Um 12 Uhr kamen dann Chor und Orchester zur ersten gemeinsamem Probe im Großen Saal zusammen. Alle Teilnehmer, incl. Dirigent Jason Weaver und Chorleiter Peter Schuldt, waren etwas nervös vor diesem Moment. Würde es klappen? So viele Musiker über teilweise weite Entfernungen zusammen zum klingen zu bekommen? Chor und Orchester zusammenzubekommen, das fällt oft sogar professionellen Ensembles am Anfang schwer. Jason Weaver hob den Taktstock und die Einleitung vom Gefangenenchor aus der Oper Nabucco erklang. Als der Chor einsetzte war es wirklich magisch in der Halle. Wer dort keine Gänsehaut bekam, dem muss man etwas unmusikalisches nachsagen. Es klang nämlich wunderbar, und zwar vom ersten Moment an. Der Bann war gebrochen und alle genossen die gemeinsame Probenarbeit. Nach einer einstündigen Pause begann um 14 Uhr schließlich das öffentliche Konzert. Die Hamburger waren zahlreich zu diesem Ereignis erschienen, mussten sich jedoch im 1. und 2. Rang der Laeiszhalle einen Platz suchen, denn das Parkett war für die 420 Musiker reserviert. Zu Beginn erklang der Torreromarsch aus der Oper Carmen, gefolgt von Brahms ungarischem Tanz Nr. 5. Das Orchester klang wirklich mächtig. Mächtig toll. Soviel Begeisterung von jung bis alt sieht man selten. Als drittes erklang der Dona nobis pacem Kanon und zuletzt der Gefangenenchor aus der Oper Nabucco. Das Publikum war begeistert und erbat eine Zugabe. Peter Schuldt nahm sich das zu Herzen und forderte nun auch das Publikum auf beim Dona nobis pacem Kanon einzusteigen. Alle, die nun in der Laeiszhalle anwesend waren, sangen oder spielten den Kanon. Unsere schöne Laeiszhalle wird so etwas vermutlich recht selten erlebt haben. Und dann so nach und nach verschwanden die Musiker und Sänger spielend/singend in den Gängen der Laeiszhalle. Von überhall her hörte man Gesang und Instrumente. Ganz langsam schob sich die Masse Richtung Ausgang und das Publikum wurde von einem riesigen Orchester/Chor-Aufgebot musikalisch aus der Halle verabschiedet. Noch ungefähr 20 Minuten später erklang die Melodie des Kanons und die Sonne dankte es mit einer halben Stunde Sonnenschein (den Rest des Tages hatte es in Strömen geregnet..).

Ein besonderer Dank gilt der Kulturstiftung des Bundes und dem DSO Berlin für das initiieren und ermöglichen des Projekts!

 

Fotos by: ©Axel Lange und ©Mohamad Nasser