4. Kinderkonzert Vorbereitungsseite

JURI ENTDECKT PARIS

Ein musikalischer Stadtrundgang mit vielen Überraschungen
zu Gershwins „Ein Amerikaner in Paris“

4. Paris Vorderseite4. Kinderkonzert am 09.04.2017 um 11.00 und 14.30 Uhr
im Großen Saal der Laeiszhalle Hamburg
Dirigent: Jason Weaver

Moderation/Konzept: Juri Tetzlaff


Die Symphoniker Hamburg und der KiKA-Moderator Juri Tetzlaff entdecken gemeinsam mit Euch eine der schönsten Städte der Welt. Auf den Spuren des weltberühmten Komponisten George Gershwin und seinem Stück „Ein Amerikaner in Paris“ macht Ihr einen abenteuerlichen Stadtrundgang durch die Millionenstadt und entdeckt Musikinstrumente und mitreißende Melodien. Natürlich kommt auch das Mitmachen nicht zu kurz, sodass Ihr mit Spaß einen Hit der Klassik für Euch entdecken könnt. Mit einem Taxi startet das Abenteuer durch den turbulenten Straßenverkehr von Paris. Die Musik führt zu belebten Plätzen und einsamen Parks. Die große Liebe und ein Verbrechen machen den Stadtrundgang zu einem unvergesslichen Erlebnis. Klassik kann so spannend sein, wenn aus Musik und Fantasie großes Kopfkino wird.


  • Bonjour, bonjour! Une rue á Paris! Boulangerie, Pâtisserie? Et voilá! Wir freuen uns schon sehr, Juri Tetzlaff wieder in der Laeiszhalle begrüßen zu dürfen!

  • Im vierten und letzten Kinderkonzert dieser Saison geht es nach Paris! Paris ist die Hauptstadt Frankreichs und auch die größte Stadt dieses Landes: Über 2,2 Millionen Menschen leben in Paris! Damit ist Paris auf Platz 9 der größten Städte Europas. Zum Vergleich: Hamburg ist mit über 1,7 Millionen Einwohnern auf Platz 13.
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    Paris

  • Sicherlich kennt Ihr das berühmteste Wahrzeichen dieser Stadt: den Eiffelturm. Er ist 324 m hoch und wurde vom französischen Ingenieur Gustave Eiffel erbaut. Seit fast 130 Jahren steht dieser Turm nun schon dort und gehört zu den meistbesuchten Wahrzeichen dieser Welt. Druckt Euch gerne das folgende Bild aus, um dem Turm ein bisschen Farbe zu geben.ausmalbild-eiffelturm-paris

  • Doch Paris hat noch vieles mehr zu bieten: Habt Ihr schon einmal vom Louvre, dem berühmten Kunstmuseum gehört? Oder von der katholischen Kirche Notre-Dame? Vom Arc de Triomphe auf der Avenue des Champs-Élysées? Ein Besuch lohnt sich, denn es gibt viel zu entdecken.

  • Um einen kleinen – musikalischen – Eindruck von Paris zu bekommen, hat George Gershwin 1928 ein großes Werk für Orchester komponiert: Ein Amerikaner in Paris. Der Amerikaner ist er selbst, der uns zeigen möchte, wie er sich bei seinem Besuch in Paris gefühlt hat und was ihm so aufgefallen ist. Ob er sich wohl gefühlt hat? Wir sind sehr gespannt! Das Orchesterwerk wurde so berühmt, dass es 1951 als Vorlage für den gleichnamigen Film diente.
  • Doch wer war George Gershwin überhaupt? Gershwin war ein US-amerikanischer Komponist, Pianist und Dirigent. Seine Eltern waren russisch-jüdische Einwanderer, deren Familienname eigentlich Gershovitz war, aber wie bei so vielen Einwanderern wurde der Name bei der Einreise „amerikanisiert“. Schon früh übte Gershwin in seiner Freizeit auf dem Klavier eines Klassenkameraden. Er konnte keine Noten lesen, sodass er immer versuchte, bereits gehörte Lieder auf dem Klavier nachzuspielen. Erst als er 12 Jahre war, kauften seine Eltern ein Klavier. Als es geliefert wurde, setzte sich George daran und überraschte alle mit seinem Können. Daraufhin erhielt er endlich professionellen Unterricht. Und obwohl Gershwin einer der besten Pianisten und Komponisten seiner Zeit wurde, nahm er sein Leben lang Unterricht bei verschiedenen Künstlern, um seine Fähigkeiten zu verbessern.

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    George Gershwin ©https://goo.gl/images/hGfU5T

  • Als Komponist ließ er sich gerne von den Komponisten der Klassik Frankreichs inspirieren, doch der Jazz war sein Steckenpferd. In „Ein Amerikaner in Paris“ hören wir auch viele Elemente des Jazz, komponiert für ein Symphonieorchester. Dies ist nicht das erste Mal: „Rhapsody in Blue“ gehört zu den berühmtesten seiner Werke und war damals ein erster Versuch, Jazz und Klassik miteinander zu verbinden. Mit Erfolg! Hör es Dir gerne einmal an.

  • In „Ein Amerikaner in Paris“ spielt ein Instrument mit, das für gewöhnlich nicht im Orchester vertreten ist: das Saxophon. Schaut es Euch einmal genau an. Zu welcher Familie gehört dieses Instrument? Zu den Blech- oder Holzblasinstrumenten? Lasst Euch nicht vom metallischen Körper in die Irre führen. Auf die Tonerzeugung kommt es an! Wie bei der Klarinette, braucht man hierfür ein Holzblättchen, auch Rohrblatt genannt. Somit gehört das Saxophon zur Holzbläserfamilie.

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    Saxophon


Wir sind schon sehr gespannt auf Gershwins musikalische Eindrücke von Paris und freuen uns auf Dich und Deine Erwachsenen.

Á bientôt!