Impressionen 3. Kinderkonzert „Von Hamburg in die Neue Welt“ am 22.02.2015

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3. Kinderkonzert-Vorbereitungsseite: „Von Hamburg in die Neue Welt“

Von Hamburg in die Neue Welt Vorderseite

3. Kinderkonzert am 22.02.2015 um 11:00 und 14:30Uhr

„Von Hamburg in die Neue Welt“ 

Moderation/Konzept: Juri Tetzlaff

Dirigent: Jason Weaver

Eine musikalische Amerikareise für die ganze Familie. Der böhmische Komponist Antonin Dvořák steht vor dem größten Abenteuer seines Lebens: Er soll eine Weltreise machen! 6500 Kilometer weit entfernt im Westen liegt sein Ziel. In New York, das ist die Stadt mit den riesigen Wolkenkratzern, soll er den Amerikanern helfen, ihren eigenen Musikstil zu finden. Eine unglaubliche, aber wahre Geschichte erwartet Euch! Unterhaltsame Anekdoten, Mitmach-Möglichkeiten und große Musik: KiKA-Moderator Juri Tetzlaff folgt der Spur des Bratsche spielenden Metzgersohns, der in die Neue Welt, heute Amerika genannt, reist und dort Musikgeschichte schreibt. Gemeinsam mit den Hamburger Symphonikern erobert Ihr die „Neue Welt“, in der man einen echten Klassik-Hit kennen lernen kann: Dvořáks Symphonie begeistert alle Menschen seit Langem – nicht nur in New York.

1.) In unserem Kinderkonzert lernen wir eine echte Indianersage kennen: Die Legende von Hiawatha. Weißt du schon etwas über Indianer? Hier klicken und du findest einige Indianerinfos/-spiele

2.) In diesem Video siehst du ein Orchester, welches die 9. Sinfonie von Dvorak spielt. Kannst du schon einige Instrumente erkennen? Vielleicht könnt ihr Juri im Konzert dabei helfen einige Holzblasinstrumente zu benennen: 

3.) Dies ist ein Englisch Horn. Es ist die große Schwester der Oboe und spielt in unserem nächsten Kinderkonzert eine ganz besondere Rolle. Male es aus, wenn du magst: English-Horn 4.) Interview mit Juri Tetzlaff: Lieber Juri, am 22.02.2015 reisen wir mit dir gemeinsam in die Neue Welt nach Amerika. Als Vorbereitung für unsere Kleinen Zuhörer haben ich ein paar Fragen an Dich:

Johanna: Man kennt dich ja von dem Kinderfernsehsender KiKA. Wie bist du denn eigentlich auf die Idee gekommen Kinderkonzerte zu moderieren?

Juri: Ich komme aus einem „klassischen“ Elternhaus. Mein Vater spielte Cello, meine Mutter Querflöte. Bei uns wurde immer Musik gemacht und ich war oft bei den Auftritten meiner Eltern dabei. Das hat mich allerdings erstmal ganz schön abgeschreckt: Das viele Üben, das Lampenfieber und das lange Stillsitzen war nichts für mich. Als ich schon einige Jahre im Fernsehen als Moderator arbeitete fragten mich Kollegen meines Vaters, ob ich nicht mal den Erzähler bei „Peter und der Wolf“ machen wolle. Ich sagte zu und schrieb einen eigenen Text der besser zu mir passt. Das Konzert war ein voller Erfolg und so folgten immer mehr Auftritte. Mittlerweile bin ich ein richtiger Klassik-Fan!

Johanna: Was bedeutet es für dich Konzerte für Kinder und ihre Familien zu moderieren? Wo liegen die Herausforderungen bei diesem Publikum?

Juri: Bei den Konzerten meiner Eltern habe ich mich zum Teil furchtbar gelangweilt. Das soll bei meinen Konzerten anders sein. Als junger Mensch hat man keine Lust eine Stunde da zu hocken und keinen Mucks zu machen. Deshalb gibt es in meinen Konzerten immer wieder die Möglichkeit sich zu bewegen und mitzumachen. Wenn man viel Phantasie hat kann man sich während der Musik tolle Geschichten ausdenken. Aber nicht jeder will oder kann das. Ich versuche die Musik mit kleinen Info-Häppchen und Anekdoten verständlicher zu machen. Wenn man weiß was gerade passiert und warum wird jedes Musikstück zum Abenteuer. Die Kunst ist es das richtige Mischungsverhältnis zu finden. Denn bei einem Konzert ist immer die Musik der Star.

Johanna: Hat Musik in deinem Leben schon immer eine Bedeutung gehabt?

Juri: Musik war mir immer wichtig. Aber nicht immer klassische Musik. Ich höre eigentlich alles Mögliche. Doch je mehr ich über klassische Musik erfahre, desto spannender finde ich sie.

Johanna: Magst du uns einen kleinen Einblick geben worum es in dem kommenden Kinderkonzert „Von Hamburg in die Neue Welt“ mit den Hamburger Symphonikern gehen wird?

Juri: Es geht wie der Name schon sagt in die „Neue Welt“, in das Land der Indianer und wir lernen das Englischhorn kennen. Die Musik von Dvorak ist einfach umwerfend… Und natürlich gibt es dazu eine spannende Mitmach-Geschichte.

Johanna: Macht es Spaß mit den Hamburger Symphonikern zu arbeiten? Gab es witzige Anekdoten bei Proben oder Konzerten mit diesem Orchester, die du uns verraten würdest?

Juri: Die Konzerte mit den Hamburger Symphonikern sind für mich ein echtes Highlight. Die Musiker sind phantastisch und experimentierfreudig. Da kann ich mich richtig austoben. Die Laieszhalle ist auch ein wunderschöner Ort. Besonders witzig fand ich das letzte Weihnachtskonzert als sich alles um eine „Schneeflocke“ drehte, die dann plötzlich wirklich im Konzertsaal erschien. Sie wurde von einer Kollegin in einem weißen Kostüm gespielt. Danach kam ein kleiner Junge auf mich zu und fragte: „War die echt?“.

Johanna: Was würdest du Kindern und Eltern, speziell zum Thema Klassische Musik, gerne mit auf den Weg geben?

Juri: Musik soll einfach Spaß machen. Und am besten kann man klassische Musik im Konzert genießen. Wenn man sieht wie viele Profis es braucht, um einen bestimmten Klang zu erzeugen, dann hört man die Musik mit ganz anderen Ohren. Jedes Konzert ist ein einmaliges Gruppenerlebnis und ich freue mich über jeden der kommt, um es gemeinsam mit uns zu genießen.

Johanna: Vielen Dank, Juri. Wir freuen uns schon sehr auf das Konzert mit Dir!

5.) Wenn Ihr Lust habt, malt Juri doch ein Bild, wie ihr Euch Eure eigene Neue Welt vorstellen würdet und bringt es ihm nach dem Konzert zur Bühne.

Wir freuen uns auf Dich und Deine Erwachsenen!

Eure Johanna Franz (Orchesterpädagogin der Hamburger Symphoniker)