Paten-KiTa: Familie Holzbläser

Am 14. Januar 2015 lernte unsere Paten-Kita aus der Struenseestraße die Familie Holzbläser kennen. Mit dabei waren Matthias Secker (Fagott) und Herbert Rönneburg (Klarinette). Der Morgen begann mit einem Ratespiel: Herbert Rönneburg zog geheimnisvoll die sogenannte „Birne“ aus seinem Koffer. Dann kam das nächste Klarinettenbauteil, dann noch eines und dann noch eines…. Die Kinder waren zunächst ratlos. Was war das denn nur für ein Instrument? War es eine Flöte? War es aus Kohle? Als die meisten Teile zusammengesteckt waren, fragte Herbert: Und was fehlt jetzt noch? Da kam einstimmig der Vorschlag: Das Mundstück! Super-das wollten wir hören. Denn nachdem die Kinder schon Familie Blechbläser kennengelernt hatten, war ihnen jetzt schon bewusst, dass alle Blasinstrumente ein Mundstück benötigen. Weiter ging es mit Matthias Secker: nach und nach zog er zahlreiche Fagottbauteile aus seinem Koffer und steckte sie ineinander. Die Augen der Kinder wurden immer größer: sooo ein riesiges Instrument-toll. Es wurde geprüft, wie schwer es ist und auch ob eines der Kinder schon so groß sei wie das Fagott. Nachdem nun klar war um welche Instrumente es sich handelt, wurde ein Orchesterspiel gespielt. Diesesmal jedoch in einer etwas anderen Zusammensetzung: lediglich 2 Musiker und 30 kleine Dirigenten dirigierten ein Menuett von Joseph Haydn. Beim ersten Mal wurde das Menuett ganz langsam dirigiert und beim nächsten Mal ganz schnell-Allegro con fuoco sozusagen. Die beiden Musiker kamen ganz schön ins Schwitzen bei dem Affentempo, das die Kinder vorgaben. Zum Schluss der Stunde ging es nun endlich für alle ans Musizieren, mit unserem neugelernten Lied: Wir sind ein feines Orchester. Bei diesem Lied gab es grandios gespielte solistische Einlagen, gespielt natürlich von den KiTa-Kindern. Beim nächsten mal geht es weiter mit dem Selber-Musizieren. Wir freuen uns schon auf die Musikzwerge..

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Schöner Start ins Jahr 2015: unser 1. gemeinsames Konzert mit dem MJO

Konzert 04.01.15-2Konzert 04.01.2015

An einem sonnigen Septembernachmittag war es endlich so weit. Zwei der größten Hamburger Klangkörper trafen zum ersten Mal aufeinander: das Felix Mendelssohn Jugendsinfonieorchester und die Hamburger Symphoniker, welche ab der Spielzeit 2014/2015 die Patenschaft für das Jugendorchester übernommen. Unser Chefdirigent Maestro Jeffrey Tate leitete diese erste Probe und war auf Anhieb begeistert von den jungen engagierten Musikern:

„Die jungen Musiker des Felix Mendelssohn Jugendsinfonieorchesters stehen für die kulturelle Zukunft unserer Musikstadt Hamburg. Das Jugendorchester arbeitet mit sehr großem Enthusiasmus und setzt künstlerische Impulse wunderbar um. Es macht uns daher viel Freude, im Rahmen der Orchesterpatenschaft der Hamburger Symphoniker mit diesen Nachwuchstalenten zusammenzuarbeiten!“ (Maestro Jeffrey Tate-Chefdirigent der Hamburger Symphoniker)

21.09.2014

Nach diesem spannenden Startschuss mit Maestro Tate wurde die letzten 4 Monate auf ein erstes großes Ziel hingearbeitet-ein gemeinsames Konzert in der Laeiszhalle am 04. Januar 2015.

Unter der Leitung von Prof. Clemens Malich studierte das Jugendorchester die Trompetenouvertüre op. 101 von F. Mendelssohn- Bartholdy ein. Einzelne Musiker der Hamburger Symphoniker kamen zu Stimmproben hinzu und auch unser erster Gastkünstler Guy Braunstein engagierte sich und leitete vor Weihnachten eine Tutti-Probe des MJOs. Am 29.12.2014 fand nun endlich die erste gemeinsame Probe beider Orchester statt. Beide Seiten waren sehr gespannt aufeinander. Wie würde es klappen? Würde es überhaupt klappen? Wie würden sich beide Orchester intonationsmäßig verstehen? Nach spätestens 5 Minuten Probenzeit unter unserem ersten Gastdirigenten Ion Marin war das Eis gebrochen. Beide Seiten verstanden sich bestens und so entstand eine wunderbar erfrischende Probenarbeit. Genau in diesem Moment passierte das, worum es bei dieser Orchesterpatenschaft gehen soll: ein für beide Seiten bereichernder musikalischer Austausch, der viel Freude an der gemeinsamen Liebe zur Musik mit sich bringt, nicht zuletzt und voralledem auch für unser Publikum. Dies galt es jedoch erstmalig heute morgen in unserem HASPA Neujahrskonzert unter Beweis zu stellen. Hinter der Bühne warteten zwei Orchester gespannt auf den ersten gemeinsamen Auftritt. Einige junge Musiker waren nervös, andere gingen noch mal konzentriert in sich, und wieder andere sprachen über das anstehende Ereignis. Die Bühnen-Seitentüren öffneten sich und alle 90 Musiker gingen zum ersten Mal gemeinsam auf die schöne Bühne der Laeiszhalle. Ion Marin leitete beide Orchester sehr einfühlsam und souverän durch die Ouvertüre und das Publikum belohnte die monatelange Probenarbeit mit einem tosenden Applaus. Ein für beide Seiten großartiges Erlebnis! Wir freuen uns sehr über diesen grandiosen Start ins neue Jahr und sind gespannt auf die kommenden Kooperationen mit unserem neuen Patenorchester.

Nachtrag 05.01.2015: Vielen Dank für die schöne Rezension des Hamburger Abendblattes:

http://www.abendblatt.de/kultur-live/article136004090/Hochmusikalischer-Jahresbeginn.html

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