Video Symphonic Mob-Hamburg

 

An dieser Stelle nochmals einen ganz großen Dank an das DSO Berlin, welches dieses großartige Projekt ins Leben gerufen hat und es nun deutschlandweit aufbaut.

Vielen Dank für das schöne Erinnerungsvideo!

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Türen auf für die Maus! mit den Symphonikern Hamburg am 03.10.17

Fotos: Artur Luczak

Am 3.10.17 öffneten wir zum zweiten mal in dieser Saison die Türen unseres neuen Residenzortes: der Laeiszhalle. Diesesmal allerdings nur für die ganz kleinen Musikmäuse. Beim deutschlandweiten Türen auf für die Maus Tag ging es darum, Kindern ab 5 Jahren zu zeigen wie ein Betrieb arbeitet. In 3 Workshops, zu je 35 Kindern, luden wir zu uns ein. Die ersten 35 Minuten gab es einen Instrumente-Kennenlern und Instrumente-Bastel Parcour im Brahmsfoyer bei dem die Kinder gemeinsam mit Musikern der Symphoniker Hamburg die Gruppen Holzbläser, Streicher und Blechbläser kennenlernten. Danach ging es dann sogar auf die große Bühne der Laeiszhalle. Mitten zwischen den großen Musikern sitzend, erlebten die Kinder hier hautnah wie ein Orchester arbeitet und funktioniert. Unser Kinderkonzertdirigent Jason Weaver moderierte den halbstündigen Workshop auf wunderbar kindgerechte Art. Die Kinder wurden beim Musikmachen miteinbezogen und einige von ihnen durften sogar selbst den Taktstock schwingen (im übrigen denselben Taktstock, den auch Herzogin Kate vor ein paar Monaten in der Hand hielt…). Es war wieder ein ganz bezaubernd schöner Türen auf Tag-mit ganz vielen kleinen Musikmäusen. Kommt gerne wieder zu uns. #türenauf

 

Impressionen Symphonic Mob in Hamburg 09.09.2017

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Am 09.09.2017 um 9 Uhr war es endlich soweit. Wir öffneten die Türen für rund 400 Hobbymusiker, die sich für unseren Symphonic Mob angemeldet hatten. Die Schlange reichte bereits einmal um die halbe Laeiszhalle herum, doch es ging zügig vorwärts. Alle Teilnehmer (im Alter von 6-92!) bekamen ihr eigenes Symphonic Mob T-Shirt und wurden dann in zwei Probenräume eingeteilt: Das 300 Mann starke Orchester probte im Großen Saal der Laeiszhalle, der 120 Mann starke Chor sang sich derweil im Studio E warm. Welch wundervoll prächtige Klänge da durch die altehrwürdigen Gänge der Laeiszhalle strahlten. Um 12 Uhr kamen dann Chor und Orchester zur ersten gemeinsamem Probe im Großen Saal zusammen. Alle Teilnehmer, incl. Dirigent Jason Weaver und Chorleiter Peter Schuldt, waren etwas nervös vor diesem Moment. Würde es klappen? So viele Musiker über teilweise weite Entfernungen zusammen zum klingen zu bekommen? Chor und Orchester zusammenzubekommen, das fällt oft sogar professionellen Ensembles am Anfang schwer. Jason Weaver hob den Taktstock und die Einleitung vom Gefangenenchor aus der Oper Nabucco erklang. Als der Chor einsetzte war es wirklich magisch in der Halle. Wer dort keine Gänsehaut bekam, dem muss man etwas unmusikalisches nachsagen. Es klang nämlich wunderbar, und zwar vom ersten Moment an. Der Bann war gebrochen und alle genossen die gemeinsame Probenarbeit. Nach einer einstündigen Pause begann um 14 Uhr schließlich das öffentliche Konzert. Die Hamburger waren zahlreich zu diesem Ereignis erschienen, mussten sich jedoch im 1. und 2. Rang der Laeiszhalle einen Platz suchen, denn das Parkett war für die 420 Musiker gesperrt. Zu Beginn erklang der Torreromarsch aus der Oper Carmen, gefolgt von Brahms ungarischem Tanz Nr. 5. Das Orchester klang wirklich mächtig. Mächtig toll. Soviel Begeisterung von jung bis alt sieht man selten. Als drittes erklang der Dona nobis pacem Kanon und zuletzt der Gefangenenchor aus der Oper Nabucco. Das Publikum war begeistert und erbat eine Zugabe. Peter Schuldt nahm sich das zu Herzen und forderte nun auch das Publikum auf beim Dona nobis pacem Kanon einzusteigen. Alle die nun in der Laeiszhalle anwesend waren, sangen oder spielten den Kanon. Unsere schöne Laeiszhalle wird so etwas vermutlich recht selten erlebt haben. Und dann so nach und nach verschwanden die Musiker und Sänger spielend/singend in den Gängen der Laeiszhalle. Von überhall her hörte man nun Gesang und Instrumente. Ganz langsam schob sich die Masse Richtung Ausgang und das Publikum wurde von einem riesigen Orchester/Chor-Aufgebot musikalisch aus der Halle verabschiedet. Noch ungefähr 20 Minuten später erklang die Melodie des Kanons und die Sonne dankte es mit einer halben Stunde Sonnenschein (den Rest des Tages hatte es in Strömen geregnet..).

Ein besonderer Dank gilt der Kulturstiftung des Bundes und dem DSO Berlin für das initiieren und ermöglichen des Projekts!

 

Fotos by: ©Axel Lange und ©Mohamad Nasser

 

Jalla – Let`s Do it!

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Eine musikalische Theaterperformance über Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“

Ein Kooperationsprojekt der Symphoniker Hamburg, dem Thalia Theater und der Grundschule am Schleemer Park

„Jalla – Let`s Do it!“: 36 Kinder mit insgesamt 18 verschiedenen Sprachen – wie geht das zusammen? Indem man sich für eine gemeinsame Sprache entscheidet: die Musik. Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“, gespielt von vier Musikern der Symphoniker Hamburg, waren daher Ausgangspunkt für dieses spannende Integrationsprojekt. Vivaldis Musik faszinierte die dritte Klasse der Grundschule am Schleemer Park ebenso wie die neuen Schüler der Internationalen Vorbereitungsklasse. In der 6-monatigen Projektphase wurde viel gemalt, gefilmt und getanzt. Wort- bzw. Standbilder und bewegte Szenen wurden gefunden und immer wieder konzentriert in die Musik hineingehört. Entstanden ist dabei ein Dialog der Kinder aus verschiedenen Nationen. Gemeinsam mit zwei Theaterpädagogen vom Thalia Theater, zwei Orchesterpädagoginnen der Symphoniker Hamburg und mit einem Streichquartett der Symphoniker Hamburg entstand daraus eine bunte Theaterperformance zu den „Vier Jahreszeiten“, welche im Mai 2017 im Thalia in der Gaußstraße aufgeführt wurde.

Projektleitung: Johanna Franz, Claudia Chabowski (Symphoniker Hamburg)
Christina Fritsch, Benjamin Retetzki (Thalia Theater)

Filmworkshops und Film: Lilli Thalgott

 

Fotos: C. Chabowski

Kinderkonzert für und mit Prinz William und Herzogin Kate

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Am 21.07.17 13.45 Uhr ist es endlich soweit: Prinz William und Herzogin Kate fahren vor der Elbphilharmonie vor. Sie begrüßen die vielen Royalfans und besteigen dann die Tube. Dieser Moment ist das GO für unser Sonderkinderkonzert in der Elbphilharmonie. Im Großen Saal der Elbphilharmonie sitzen derweil 350 nichtsahnende Kinder, die wir aus sozialschwachen Stadtteilen Hamburgs zu diesem besonderen Kinderkonzert eingeladen hatten. Moderator Juri Tetzlaff bereitet die Kinder noch kurz darauf vor, welch hohen Besuch wir gleich erwarten und los geht das Konzert mit dem Titel: „Juris Suche nach der Schicksalsmelodie“. Ungefähr 15 Minuten später stehen sie dann wahrhaftig im Parkett und warten geduldig bis sie angekündigt werden. Gänsehaut pur, als die beiden schließlich die Bühne betreten. Die Kinder springen alle von ihren Plätzen auf und recken die Hälse. Gemurmel tut sich auf: „Da sind sie.“ „Die haben ja gar keine Kronen auf.“ „Ui, Herzogin Kate hat aber ein schönes Kleid an.“ Ganz unterschiedliche Wahrnehmungen des Ganzen, aber alle haben eines gemein: Alle sind von der freundlichen offenen Art der beiden fasziniert. Auf Wunsch des Königshauses soll der Auftritt nun aber doch hauptsächlich für die Kinder bleiben. Ganz bescheiden stehen die beiden neben den Musikern und hören interessiert zu, während Juri Tetzlaff und die Musiker der Symphoniker Hamburg den Kindern Ihre Instrumente erklären und ausprobieren lassen. Denn immer noch sind wir ja auf der Suche nach der Schicksalsmelodie. Welches Instrument spielt das berühmte Tatatataa Motiv aus Beethovens 5. Sinfonie, 1. Satz am besten? Am Ende siegt der Gesamtklang von allen Instrumenten-das Tutti. Herzogin Kate ist fasziniert von dem Sound des Orchesters und lässt sich von unserem Dirigenten Jason Weaver kurz erklären wie man dirigiert. Und dann steht sie plötzlich da-vor dem Orchester-mit Jasons Zauber-/Dirigentenstab in der Hand. Ein kurzes Lächeln zwischen Orchester und Herzogin Kate und schon schwingt sie den Dirigierstab. Es klappt-das Orchester setzt gemeinsam ein. Sie freut sich, ebenso wie alle anderen im Saal. Ihr Prinz William lächelt sie bewundernd an. Und dann, so als wäre nichts gewesen, setzen sie sich bescheiden ins Parkett und hören dem Konzert weiter zu. Ganz selbstverständlich mittendrin, zwischen all den neugierigen Kinderaugen. Es war ein wunderbares Erlebnis! Wir werden es nie vergessen und die Kinder sicherlich auch nicht.

 

 

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Fotos: Artur Luczak

Eine Hymne für den HSV Teil 4 – am 27.03.17

…eine weitere Version unseres Kompositionsprojektes im HSV Stadion. In insgesamt 2 1/2 Stunden komponierten wir mit der 4. Klasse der Luruper Grundschule eine eigens für diesen Tag neu erfundene HSV-Einlaufhymne. Und zur Freude aller spielte endlich auch mal das Wetter und der Trainingsplan mit, so dass wir die Hymne den Jungs vom HSV auf dem Weg zum Training vortragen konnten. Den ein oder anderen Textverschlucker bitten wir ob der ungeheuren Aufregung zu entschuldigen 😉